Am 5. August 1951 wurde die zweite Pioniereisenbahn der
damaligen DDR in Leipzig in Betrieb genommen. Auf ihrem
Rundkurs legt sie eine Strecke von 1,9 km zurück. Es gibt
einen Bahnhof und drei Haltepunkte. Von Anfang April bis
Ende Oktober dreht wochentags sowie an Sonn- und Feiertagen
die Parkeisenbahn, eine Miniaturbahn mit einer Spurweite
von 381 mm, über Wiesen und durch dicht bewaldetete Strecken
ihre Runden um den idyllischen Auensee. Dieser See entstand
im Jahr 1909 aus einer Kiesgrube, die Material für den Bau
des Leipziger Hauptbahnhofes lieferte.
Die Bahn wird vom Verein Parkeisenbahn Auensee e.V. in
Zusammenarbeit der Stadt Leipzig betrieben. Der Fahrbetrieb
wird jedoch wie seit der Gründung von Kindern und Jugendlichen
in der Freizeit durchgeführt.